Brustvergrösserung - Der chirurgische Zugang

Anatomie der Brust

Brustanatomie Die Brust besteht aus Fett-, Drüsen- und Fasergewebe.
Im Inneren der Brust befinden sich Blutgefäße,
Milchdrüsengänge, Fettgewebe, Drüsen und Sinnesnerven.
Unter der Brust verläuft der Pectoralis Major,
ein großer Muskel, der zur Bewegung der Arme benötigt wird.















Schnittpositionen

Schnittpositionen

Für die Brustvergrößerung kommen normalerweise drei verschiedene Schnittpositionen in Frage: rund um die Brustwarze (periareolär), innerhalb der Brustfalte (inframammär) oder unter dem Arm (transaxillar).
  • Periareolär – Diese Schnittposition hat den Vorteil, dass sie am unauffälligsten ist. Allerdings kann sie sich negativ auf die Stillfähigkeit auswirken.
  • Inframammär – Diese Schnittposition wird häufig gewählt, weil dabei die Schnittnarbe in der Hautfalte unter der Brust verborgen bleibt.
  • Transaxillar – Diese Schnittposition ist zwar weniger unauffällig, kann aber eine geeignete Option für Frauen sein, die Narben an ihren Brüsten vermeiden wollen.


Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin kann Ihnen jede Schnitttechnik detailliert erklären und Sie in Ihrer Entscheidung für die geeignete Option beraten.

(Quelle: Mentor Deutschland GmbH)


Vor- und Nachteile der chirurgischen Zugänge:

Achselschnitt:

Brust bleibt vollständig narbenfrei, bei Platzierung des Implantats unter dem Brustmuskel ist dieser Zugang anatomisch vorgegeben, das Verfahren erfordert einen geschickten Operateur, weil der Zugang optisch keine gute Kontrolle bietet. Auch bei großen Implantaten entsteht keine Spannung auf die Narbe, die Haut in der Achsel ist immer im Überschuss vorhanden, daher keine Neigung zu breiten Narben.

Brustfaltenschnitt:

Für den Operateur der einfachere und sichere Zugang, da hier mögliche Blutungen gut gestillt werden können. Allerdings sieht man die Narben im Liegen, und Wulstnarben (Keloide) treten am ehesten in dieser Region auf.

Brustwarzenschnitt:

Die Narbe ist relativ unauffällig sofern keine zu starke Spannung durch ein großes Implantat entsteht, es treten häufiger sensible Störungen der Brustwarze auf. Dieses Verfahren trägt am ehesten das Risiko nicht mehr stillen zu können und ev. auch erotische Empfindungsfähigkeit einzubüßen. der Achsel ist immer im Überschuss vorhanden, daher keine Neigung zu breiten Narben.