Brustvergrösserung - Implantatlage
Brustimplantatlage
Bei einem OP-Verfahren zur Brustvergrößerung werden die Implantate entweder unter dem Brustmuskel (submuskulär) oder auf dem Muskel unter den Brustdrüsen (subglandulär) platziert. Besprechen Sie alle für Sie in Frage kommenden Platzierungsoptionen mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin, damit Sie die für Sie richtige Entscheidung treffen können.
- Submuskuläre Platzierung Bei dieser Platzierungsart ist es weniger wahrscheinlich, dass das Implantat durch die Haut spürbar ist, und das Risiko einer Verhärtung des Narbengewebes rund um die Implantate ist ebenfalls geringer. Diese Platzierungsart erleichtert auch die Mammografie. Mögliche Nachteile dieser Methode sind die zumeist längere Operationsdauer und eine längere Heilungsphase.
- Subglanduläre Platzierung Vorteil dieser Platzierungsart ist die zumeist kürzere Dauer der Operation und der anschließenden Heilungsphase. Ein möglicher Nachteil kann darin bestehen, dass die Implantatränder unter der Haut deutlicher sichtbar sind. Bei subglandulärer Platzierung der Implantate ist die Mammografie etwas schwieriger durchzuführen.
Bei der Operationstechnik unter dem großen Brustmuskel wird der fächerförmige Muskel (M. pectoralis major) in Höhe der Brustumschlagfalte abgelöst und durchtrennt. Somit wird zum einem mehr Platz zum einführen des Implantats geschaffen, zum anderen kann der Muskelzug weitestgehend verhindert werden (das Brustkissen wurde sonst nach oben und außen ziehen). So wird gewährleistet das bei sportlichen Aktivitäten, sowie beim Anspannen der Brustmuskeln, die Implantate ihren Platz behalten. Eine Funktionsbeeinträchtigung der Schulterarmmuskulatur gibt es durch die Ablösung eines kleinen Anteils des großen Brustmuskel nicht, denn der kleine Brustmuskel, der in der tiefe unter dem Implantat sitzt gleicht diesen Funktionsausfall wieder aus. Nach dem Einsetzen der Implantate wird eine Wunddrainage gelegt, um Wundsekret und Blut zu sammeln und aufzufangen. Der operative Zugang wird durch feine Nähte verschlossen.
(Quelle: Mentor Deutschland GmbH)
Vor- und Nachteile der Implantatplatzierungen :
unter Brustmuskel:
niedriges Kapselfibroserisiko
weniger Rippling (Wellenbildung)
weichere Gewebeabdeckung
nach der OP mehr Schmerzen
Gefahr von unnatürlichen Aussehen
bei Gewebeerschlaffungüber Brustmuskel:
höheres Kapselfibroserisiko
weniger Schmerzen nach der OP
Brust sinkt schneller
tastbares Implantat bei wenig Gewebeabdeckung
Unregelmäßigkeiten eher sichtbar
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