Brustwiederherstellung - Sicherheit von Mentor Brustimplantaten
Beim Thema Brustimplantate und deren Sicherheit gibt es eine Menge Unklarheiten und Legenden. Wir möchten Ihnen gerne Fakten zu den mit kohäsivem Silikongel gefüllten Implantaten von Mentor sowie zur Sicherheit von Silikongel im Allgemeinen aufzeigen.Zunächst einige Ausführungen zu Silikonimplantaten: Sie bestehen aus zwei Teilen, der Silikonhülle und der Silikongel-Füllung. Die Hülle wird aus Silikon-Elastomer, d.h. Silikongummi, hergestellt.
Das Mentor Memory Gel. Es ist kohäsiv, aber nicht neu.
Der Begriff "kohäsiv" (= vernetzt) wird heutzutage verwendet, um den Charakter der neueren, festeren Füllungen im Gegensatz zu den eher flüssigen Füllungen zu beschreiben, die zum Teil Anfang der 70er Jahre in Silikonimplantaten verwendet wurden. Es handelt sich also nicht um eine neue Wissenschaft oder eine neue Technologie. Mit dem Begriff "kohäsiv" wird heute die Konsistenz des Gels beschrieben. Bereits seit Jahren wird in allen mit Silikongel gefüllten Brustimplantaten von Mentor ausschließlich kohäsives Gel verwendet.
Das Innere der Mentor-Gel-Implantate ist mit dem von uns entwickelten Memory GelT gefüllt. Die chemische Zusammensetzung unseres Kohäsivgels sorgt dafür, dass sich das Gel wie ein fester Körper verhält und nicht wie eine Flüssigkeit. Es ist gleichmäßig vernetzt und bietet ein Tastgefühl wie natürliches Brustgewebe. Es verhindert auch das Auslaufen von Gel, sollte das Implantat einreißen. Wir verwenden diesen Geltyp bereits seit 1985.
Wir bieten Silikongel in drei Kohäsivitätsstufen an:
Kohäsivitätsstufe I: dieses Gel ist weich
Kohäsivitätsstufe II: ein etwas festeres Gel für Chirurgen/Patientinnen, die sich Implantate mit etwas festerem Tastgefühl wünschen
Kohäsivitätsstufe III: Mentors Gel mit der höchsten Kohäsivitätsstufe. Es verbindet Formbeständigkeit mit einem angenehmen Festigkeitsgrad für optimale ästhetische Ergebnisse.
Dieses Gel wird in den anatomisch geformten Gelimplantaten der Contour ProfileR-Familie von Mentor verwendet.
Sie können sich darauf verlassen, dass wir in allen unseren mit Silikongel gefüllten Brustimplantaten ausschließlich Gel verwenden, das kohäsiv, sicher und ästhetisch ist.
Apropos Silikon:
Es wurden bereits zahlreiche Studien veröffentlicht, in denen die Sicherheit von Silikongel Brustimplantaten gezeigt wurde. Die umfangreichste Untersuchung ist die Studie vom Institute of Medicine. Sie erbrachte keine Beweise dafür, dass Implantate für ernsthafte Erkrankungen oder die Schwächung des Immunsystems verantwortlich sind, sondern zeigte vielmehr, dass Silikon im Großen und Ganzen sicher ist.
Darüber hinaus bestätigt ein in den "Annals of Plastic Surgery" (2004) veröffentlichtes Gutachten frühere Ergebnisse, die zeigten, dass es keinen wissenschaftlichen Nachweis für einen Zusammenhang zwischen Brustimplantaten und Bindegewebserkrankungen gibt. Diese Ergebnisse wurden bereits von der IRG (Independent Review Group), dem Institute of Medicine und dem National Science Panel veröffentlicht.
Informationen aus Studien zur Sicherheit von Brustimplantaten
In den vergangenen Jahren gab es zahlreiche Medienberichte über Frauen mit Brustimplantaten, die an Autoimmunerkrankungen oder Brustkrebs leiden. In dieser Zeit haben viele Mediziner und Institutionen wissenschaftliche Studien zur Sicherheit von Brustimplantaten durchgeführt. Mentor bietet aktuelle Informationen zu Brustimplantatstudien an.
Institute of Medicine
Im Juni 1999 wurde vom National Academy Institute of Medicine ein Bericht veröffentlicht, der folgende Schlussfolgerung enthält: "Im Rahmen einer Gesamtbetrachtung der epidemiologischen Daten hat der Ausschuss angemerkt, dass man aufgrund der Tatsache, dass es in den USA mehr als 1,5 Millionen erwachsene Frauen aller Altersgruppen mit Silikon Brustimplantaten gibt, damit rechnen muss, dass bei einigen dieser Frauen Bindegewebserkrankungen, Krebs, neurologische Krankheiten oder andere systemische Beschwerden oder Zustände auftreten. Die Zahlen legen jedoch nahe, dass diese Krankheiten oder Zustände bei Frauen mit Implantaten nicht häufiger auftreten als bei Frauen ohne Implantate." Der vollständige Wortlaut der Publikation mit dem Titel "Information for Women About the Safety of Silicone Breast Implants- A Report of a Study by the Institute of Medicine" ist online unter www.nap.edu verfügbar.
Unabhängige Untersuchungsgruppe
Die Unabhängige Untersuchungsgruppe (Independent Review Group, IRG) zu Silikon Brustimplantaten wurde in Großbritannien vom Chief Medical Officer zusammengestellt, um mögliche Gesundheitsprobleme im Zusammenhang mit Silikongel-gefüllten Brustimplantaten zu untersuchen. Die IRG-Mitglieder wurden unter dem Gesichtspunkt ihrer Unabhängigkeit, ihrer Kenntnisse und ihres Verständinisses der Problematik ausgewählt. Sie durften außerdem keine finanziellen Interessen an den erzielten Schlussfolgerungen haben.
Die von Professor Dr. med. Roger D. Sturrock, FRCP, geleitete IRG berichtete bereits 1998, dass es keinen wissenschaftlichen Nachweis eines Zusammenhangs zwischen Silikongel-gefüllten Brustimplantaten und nachgewiesenen Bindegewebserkrankungen gibt. Der vollständige Bericht ist im Internet unter www.silicone-review.gov.uk abrufbar.
European Committee on Quality Assurance
Im Juli 1998 veröffentlichte das European Committee on Quality Assurance and Medical Devices in Plastic Surgery einen Bericht, der die folgenden Schlussfolgerungen enthält: "Es gibt schlüssige wissenschaftlich-klinische, immunologische und epidemiologische Daten, die zeigen, dass mit Silikongel gefüllte Brustimplantate keinerlei Autoimmun- oder Bindegewebserkrankungen verursachen." Im Bericht heißt es außerdem: "Aktuelle Studien zeigen weiterhin, dass mit Silikongel gefüllte Implantate weder Krebs noch andere maligne Erkrankungen verursachen." Den vollständigen Bericht finden Sie im Internet unter www.worldplasticsurgery.org.
(Quelle: Mentor Deutschland GmbH)
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