Faltenbehandlung - Injekitonszonen
Denkerfalten / Stirnbereich:
kann man im ersten Schritt mit Botolinumtoxin glätten, durch gezielte Injektionen wird die Muskulatur "lahm gelegt". Zum Auffüllen tieferer Falten danach, empfiehlt sich Füllmaterial wie Kollagen oder Hyaluronsäure.
Zornesfalte:
diese zeigt sich mehr oder weniger ausgeprägt über der Nasenwurzel. Auch hier wird zunächst Botolinumtoxin eingesetzt. Um jedoch auch hier tiefe Zornesfalten erfolgreich verschwinden zu lassen, sind auch hier geeignete Füllungen wie Kollagen, Hyaluronsäure oder Mischpräparate von Vorteil.
Lachfalten / Krähenfüße:
kann man ebenfalls zunächst mit Botolinumtoxin unterspritzen. Das verhindert auch, dass diese Mimikfalten weiter bewegt werden können. Danach kann man mit Collagen oder Hyaluronsäurepräparaten eine Auffüllung vornehmen. Keinesfalls sollte hier ein hochvisköses (= zähflüssiges) Material eingesetzt werden, da die Gefahr des Durchscheinens in dieser doch sehr zarten Hautpartie gegeben sein könnte.
Wangenpartie:
lässt sich sehr gut mit Eigenfettimplantationen auffüllen, insbesondere wenn hier ein deutlicher Volumensverlust zu erkennen ist. Bei kleineren, oberflächlichen Fältchen können Hyaluronsäurepräparate eingesetzt werden. Das Präparat sollte auch hier eine gute Fließeigenschaft haben, damit die Unterspritzungen unter der Haut nicht durschscheinen.
Nasolabialfalten:
diese sind durch die mimische Aktivität des Mundes oft sehr tief. Hier kommt man in den meisten Fällen nicht ohne Füllmaterial aus. Dieses kann aus Mischpräparat bestehen, die eine semipermanente oder auch permanente Haltbarkeit aufweisen. Wenn die Falte sehr tief ist, sollte das Füllmaterial schichtweise in der Haut aufgebaut werden.
Pliseefältchen:
diese bilden sich bei vielen Frauen in zunehmendem Alter um den Mund. Raucher sind dabei besonders betroffen. Die Auffüllung dieser Fältchen kann mit Collagen- bzw. Hyaluronsäure erfolgen, bei tieferen "Einkerbungen" können auch permanente oder semi-permanente Präparate angezeigt sein. Im Prinzip kann hier auch mit Botolinumtoxin die mimische Aktivität beeinflusst werden - hier ist allerdings große Vorsicht geboten, sonst sind hängende Mundwinkel die Folge.
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